Wer sich im Netz bewegt und mit seinen Inhalten und Produkten gefunden werden will, konkurriert mit Abermillionen, die dasselbe Ziel verfolgen. Hält man sich an den Großteil der SEO-Regeln, hat man gute Chancen, positive Ergebnisse zu erzielen. Doch bei zunehmender Suchmaschinenoptimierung sollte nicht vergessen werden, dass der Endnutzer letztlich ein Mensch ist.
Wer erinnert sich noch an die Anfangszeiten von Search Engine Optimization, dem sogenannten SEO? Damals reichte es, ein bestimmtes Keyword für einen Artikel oder eine Seite festzulegen und es immer wieder zu benutzen. So einfach ist das heute nicht mehr möglich. Der online produzierte Content ist um ein Vielfaches gestiegen und feingliedriger geworden. Das ist nicht ohne Folgen für das SEO-Handwerk geblieben.
SEO ist wie ein Code, der einem in der Onlinewelt viele Türen öffnet. Die Seite kann noch so sehr mit Inhalt überzeugen, erfüllt sie bestimmte SEO-Standards nicht, wird sie nicht viele Besucher generieren. Im Umkehrschluss bedeutet das aber nicht, dass individueller Inhalt außen vor gelassen werden kann. Erst wenn sowohl SEO als auch Inhalt harmonieren, sind die Grundvoraussetzungen für ein gutes Ranking erfüllt. Tatsächlich ist die Produktion guter Inhalte – neudeutsch „Content“ – die wichtigste SEO-Maßnahme überhaupt. Die Zeiten, in denen schlechte Texte gut ranken, sind vorbei. Beim SEO geht es also vor allem darum, gute Texte zu schreiben.
Apropos Google: Die US-Suchmaschine dominiert den deutschen Markt so deutlich, dass fast von einem Monopol gesprochen werden kann. Was SEO angeht, ist es daher nur naheliegend, sich die Algorithmen von Google anzusehen, zu verstehen und auf die eigene SEO-Strategie zu übertragen. Wichtig ist dabei, dass Google seine Algorithmen regelmäßig überarbeitet.
Wer zum Beispiel einen Online-Produktshop betreibt, sollte nicht ausschließlich auf die Produktbeschreibungen der Hersteller setzen, sondern diese individualisieren. Im Vorfeld ist es außerdem wichtig, die Zielgruppe zu kennen. Hilfreich ist es, sich am sogenannten AIDA-Modell (Attention, Interest, Desire und Action) zu orientieren. Google erkennt doppelten Content rasch und nimmt ihn aus dem Ranking oder platziert ihn weiter unten. Gleiches gilt neuerdings auch für Nachrichten: Wer lediglich Agenturmeldungen übernimmt, wird langfristig keine gute Positionierung erreichen. Google hat erklärt, künftig selbst recherchierte Artikel mit Mehrwert besser zu bewerten.
Nachdem die Bedeutung von individualisiertem und qualitativ hochwertigem Content betont wurde, folgen nun einige der wichtigsten SEO-Regeln. Vorab sei gesagt: Jeder kann suchmaschinenoptimierte Texte schreiben – es braucht jedoch Übung und Geduld, denn eine Garantie auf Spitzenrankings gibt es nicht. Die Einhaltung der Regeln kann jedoch klar helfen.
SEO wird erst dann wirklich effektiv, wenn Suchmaschinenlogik und wertvoller Content zusammenwirken. Unternehmen sollten ihre Inhalte konsequent an Nutzerbedürfnissen ausrichten und klare, strukturierte Texte liefern – so entsteht Sichtbarkeit, die auch langfristig trägt.